Cocoon - ein Selbstportrait

 

Während des Arbeitens habe ich mir folgende Fragen gestellt:

 

Was ist Ich?

 

Ist es möglich, das Innen und das Außen über die Reduktion auf die in sich geschlossene Form des Kokons und die

gewählten Materialien sichtbar zu machen und dementsprechende ganz andere Selbstportraits zu „zeichnen“?

 

Aus wie vielen Schichten besteht mein Ich?

 

Muss man sich vom Ich entfernen, um das Ich abbilden zu können?

 

Kann das Innen außen und das Außen innen sein?

 

Schützt das Außen das Innen?

 

Ist das ganze Leben ein Dazwischen?

 

Besteht das Leben aus ständiger Veränderung – Metamorphose des Seins?

 

Ist es möglich, das Nichtsichtbare sichtbar zu machen?

 

Was liegt zwischen dem Sein und dem Nichtsein?

 

Haben uns die Falten, Lebens- und Grenzlinien wie Jahresringe geformt?

 

Ist die körperlich anwesende Zeit spürbar?

 

Ist es möglich, das Leben zu verstehen?

 

Werden wir um zu vergehen?

 

Hat alles seine Zeit?

 

Wie lange dauert ewig?

 

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